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  TRENTINO / Skipisten*

"Skihaxn" im Visier der Wissenschaft


Tagung sucht Gründe: Immer mehr Unfälle auf Skipisten mit schweren Verletzungen
Fiera di Primiero/Primör (hd) - Immer mehr Leute fahren Ski, und immer schwerere Unfälle passieren auf den Skipisten. Das Material wird immer schneller, und nicht selten fährt der Alkohol mit. Die Mediziner in den Krankenhäusern sehen sich mit neuen Arten von Verletzungen konfrontiert: anstelle der "Skihaxn" gibt es schwere Brustkorb-, Wirbelsäulen- und Kopfverletzungen.

Die im Herbst in Montan abgehaltene Tagung zum Thema "Die Haftung auf den Skipisten" wurde dieser Tage in Fiera di Primiero unter Einbeziehung von Medizinern, Juristen, Versicherungsfachleuten und Ordnungshütern fortgesetzt. Zum Thema hat der Facharzt für Anästhesie und Wiederbelebung des Krankenhauses von Cavalese, Alfio Mastroianni, eine Broschüre herausgegeben. Darin kommen alle mit der Sicherheit auf den Skipisten Betrauten zu Wort.
Der Lega-Abgeordnete Rolando Fontan forderte eigene Pisten für Snowboarder. Die Skilehrer wären dafür, aber die Gemeinden wollten davon nicht allzu viel wissen. "Das Problem ist die Überfüllung der Skipisten", so Marco Pradi, Präsident des Oberlandesgerichts Trient. "Die Aufstiegsanlagen haben hohe Beförderungsleistungen, und dementsprechend viele Skifahrer tummeln sich auf den Pisten."
Alvaro De Palma, Kommandant der Polizeischule von Moena, sprach sich ebenfalls für die Trennung von Skifahrern und Snowboardern aus. Er prangerte die zu hohe Konzentration von Skifahrern auf den Pisten an und fügte hinzu, dass im Aostatal bis zu 500.000 Lire Strafe für fahrlässiges Fahren zu bezahlen seien.
Für den Neurochirurgen Bruno Zanotti sind Skitraumen mit Verletzungen aus Straßenunfällen vergleichbar. Im Trentino sei Skifahren insofern riskant, als es keine Neurochirurgie gibt und daher die Einlieferungszeit zu lange sei. Leutnant Patrick Franzoni vom Ausbildungszentrum der Carabinieri in Wolkenstein nannte den Alkohol als eines der Hauptprobleme; dies vor allem bei Ausländern. Alkoholtests auf der Piste seien undurchführbar.
"Die 345 Skisschulen in Italien haben eine wichtige Aufgabe, denn es gibt zu viele Skifahrer, die sich auf die anspruchsvollen Pisten wagen, ohne diese zu beherrschen", meinte Dino Degaudenz, Präsident des gesamtstaatlichen Skilehrerverbandes. Er empfahl eine Versicherung für die ganze Familie.
Und was meint Prof. Alfio Mastroianni zusammenfassend zum Thema? "Heute sucht der Skifahrer nicht den Sport, sondern das Risiko auf der Piste."

* Articolo pubblicato il 28.03.01

 

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